15.05.2011 18:00
Die diesjährige IEEE International Conference on Robotics and Automation[1] (ICRA) am vergangenen Mittwoch in Shanghai war die erste große Robotik-Konferenz seit dem schweren Erdbeben in Japan. Die ICRA bot eine gute Gelegenheit, die Erfahrungen mit dem Robotereinsatz bei dieser Katastrophe auszutauschen. Wegen der Bedeutung des Themas sollte das kurzfristig ins Programm aufgenommene Forum[2] "Preliminary Report on the Disaster and Robotics in Japan" eigentlich live im Internet übertragen werden. Die Übertragung wurde jedoch einen Tag zuvor wegen unzureichender Internetanbindung abgesagt. Stattdessen soll nun am Montag eine Videoaufzeichnung auf den Blog Robotad[3] hochgeladen werden.
"Robotad" steht für "Robotics Task Force for Anti-Disaster" und ist
als Online-Forum eingerichtet worden, um den Einsatz von
Rettungsrobotern voranzutreiben. In dem Blog sind zahlreiche Dokumente
aufgelistet, die einen Einblick in die Debatten der japanischen
Roboterforscher geben. So ist zu erfahren[4], dass sowohl nach dem Reaktorunfall in Harrisburg[5] am 28. März 1979 als auch nach dem Unfall in der Wiederaufbereitungsanlage in Tokaimura[6]
Studien zu dem Ergebnis kamen, dass Roboter in solchen Situationen
nützlich sein könnten. Allerdings müssten die Systeme dafür ständig
gewartet, weiterentwickelt und das Bedienungspersonal trainiert werden. (Hans-Arthur Marsiske)
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(vbr[7])
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http://www.heise.de/newsticker/meldung/Robotik-Konferenz-diskutiert-Katastropheneinsatz-in-Japan-1241947.html
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.icra2011.org/
[2] http://www.icra2011.org/show.asp?id=12
[3] http://roboticstaskforce2.wordpress.com/
[4] http://roboticstaskforce.wordpress.com/english/robotics-for-prevention-of-nuclear-disasters-1980-2000-1/
[5] http://en.wikipedia.org/wiki/Three_Mile_Island_accident
[6] http://en.wikipedia.org/wiki/Tokaimura_nuclear_accident
[7] mailto:vbr@ct.de